Unsere Biere

Zu unserem Repertoire gehören aus hauseigener Herstellung regulär drei Biere: unser Isendorfer Pils, das obergärige Isendorfer Dunkel und das Isendorfer Weizenbier. Zudem werden von Zeit zu Zeit unterschiedliche Saisonbiere gebraut: Alsbald, wenn's richtig kalt ist, schenken wir wieder unseren Eichenbock aus; das obergärige Bockbier hat gut sieben Monate behutsam in der Dunkelheit eines französischen Sherryfasses gelegen und die Zeit genutzt, der alten Eiche die Fruchtaromen des Sherry abzuringen.

Das Isendorfer Pils ist, wie jedes Pils, ein untergäriges Bier mit einem Stammwürzegehalt von 11,8 Prozent und 4,9 Volumenprozent Alkohol. Unser Isendorfer Weizenbier ist ein obergäriges Bier mit 12,5 Prozent Stammwürzegehalt und 5,4 Volumenprozent Alkohol.


Das Isendorfer Dunkel ist ein aus fünf verschiedenen Malzen gebrautes, obergäriges Bier. Dieses Bier hat wie auch das Weizenbier einen Stammwürzegehalt von 12,5 Prozent, durch die Wahl einer anderen Temperatur beim Einmaischen verfügt die Bierwürze über weniger
Dextrine und Kohlenhydrate (Zucker). Dadurch stehen anschließend für die Hefen auch weniger Dextrine und Kohlenhydrate zur Herstellung
von Ethanol – Alkohol – zur Verfügung: Das Bier hat dadurch lediglich 4,5 Volumenprozent Alkohol, obwohl einen genauso hohen Stammwürzegehalt wie das Weizenbier mit 5,1 Volumenprozent Alkohol.

Die unterschiedlichen Malze für unsere Biere erhalten wir von der Bamberger Traditionsmälzerei Weyermann, die in diesem Jahr ihr 130-
jähriges Bestehen feiert. Auch Hopfen und Hefe stammen aus verschiedenen Betrieben des süddeutschen Raums, wobei unser Hopfen
vorwiegend in der ober- beziehungsweise niederbayerischen Hallertau angebaut wird. Eine Kulturlandschaft bei Kehlheim, Pfaffenhofen und Freising, die für ihren Hopfenanbau bekannt ist. Unsere Biere sind ungefiltert, denn die Filtration ist ein Merkmal von industrieerzeugten Bieren, die lediglich dazu dient, die Biere haltbarer zu machen. Da bei unseren Bieren die Kühlkette nicht unterbrochen wird und die Erzeugnisse in der Regel innert zwei Wochen nach der Abfüllung verzehrt werden, können wir auf diesen industrietypischen Prozess verzichten. Die Biere verbleiben dadurch in ihrer naturbelassenen Form und enthalten nach wie vor alle Vitamine, Malzzucker und Mineralstoffe, die einem handwerklichen Brauerzeugnis zu eigen sind.